* Startseite     * Über...     * Archiv     * Gästebuch     * Kontakt     * Abonnieren



* Links
     Mein Fotoalbum

* Letztes Feedback






bin da

Bin da, alles gut und schön und nett hier, nur mein Internet in der Wohnung funktioniert nicht. Ich melde mich also später mal ausführlicher.

 

So Stunden später und nur Dank der Tatkräftigen unterstützung von Susanne und der Hilfe der englishen Hotline funktioniert das Internet jetzt. 

Die Zeitverschiebung sind 7 Stunden, als wenn man mit mir skypen mag, ist es Nachmittags oder spät abends gut, da kann man sich ja verabreden. 

Es ist total toll hier, alle sind supernett und hilfsbereit, da mag man gar nicht wieder gehen. Die ersten Tage hab ich jetzt noch nicht gearbeitet, sondern eher Leute und Uni kennengelernt. Das waren viel zu viele Leute mit viel zu vielen Namen an viel zu vielen Orten, aber mal schauen, ich geb mir mühe.

Mein Zimmer ist richtig groß, leider nicht typisch Japanisch (keine Tatami-matte ) und super gelegen, es geht 10 Minuten bergauf und schon bin ich an der Uni und zum Meer brauch ich zu Fuß ne knappe halbe Stunde. Ein richtiges Bett hab ich auch und ne Klimaanlage, die mir bei den Temperaturen (es sind jetzt schon 30 Grad) echt das Leben rettet, ein Kühlschrank, eine Waschmaschine und sowas waren alles da, also sind Susanne, Chigiri-san und ich nur einmal zum 100 Yen Laden gefahren und schon war ich komplett eingerichtet. Das Essen hier ist gewöhnungsbedürftig (süß und soja-lastig) aber lecker. Curry ist saulecker, Ramen gabs auch schon und einige Teig-Speisen, deren Namen ich nicht kenne. Aber alles lecker bis jetzt. Susanne will mit mir die Woche noch mal in ein Sushi Lokal gehen, wahrscheinlich find ich da das erste, was ich nicht mag. In den Supermärkten gibts viele Sachen, auch Weißbrot aber das ist dermaßen süß. dass ich das nicht wirklich mag. Und das große Problem ist, dass alles nur auf Japanisch dasteht. also steh ich mindestens ne halbe Stunde vor den Regalen und such mir mithilfe meines Wörterbuchs eine Butter.... Aber wird schon werden, ist halt ein Abenteuer.

Für einen Japanisch Kurs wurde ich auch schon angemeldet und da muss ich mich echt reinhängen, da ich ja schon 5 Lektionen verpasst habe Aber ich geb mir große Mühe und meine Lehrerein meinte ich sei sehr talentiert. ^^

 

Shizuoka ist riesig. Das war mir vorher nicht so ganz klar. Aber nachdem ich am Wochenende einmal 2 Stunden lang zu Fuß zum Bahnhof gelaufen bin, weiß ich, dass es klüger ist den Bus zu nehmen.

Die Uni liegt auf nem Berg, was zwar ganz schön anstrengend für meine untrainierten Beine ist, aber dafür lohnt sich die Aussicht. Aus den verschiedenen Räumen kann man ganz Shizuoka, vom Meer bis zu den Bergen, bewundern und wenn gute Sicht ist, kann man sogar Fuji-san sehen. 

 

Am Samstag und Sonntag hatte ich frei und da war ich in Tokyo.

Da könnt ich den ganzen Tag rumlaufen, das war supergenial.

Am Hauptbahnhof verliert man zwar schnell die übersicht, aber ganz in der Nähe sind die Gärten des Kaisers, da kann man den Ostbereich angucken und das lohnt sich, denn das ist wirklich schön, und wenn man vor den Touris da ist auch von der Atmosphäre sehr entspannend. 

Dann war ich in Akihibara, dem Elektronik-Viertel von Tokyo und war hellauf begeistert. Laut, voll, grell, bunt, und einfach nur genial. Dort könnt ich mich pleite Kaufen, glaub ich. Die ersten Souvenirs wurden auch gleich gefunden.

In Ueno wollt ich den Zoo besuchen, da es da (laut Reiseführer) Pandas gibt, aber gleich am Eingang war ein Schild "No Giant Panda- Panda Ling passed away 2008" Also bin ich weiter gegangen und hab mir den Park dort angeguckt, der nett, aber leider etwas voll war, da es scheinbar ein beliebtes Familien-Ausfug Ziel für die Wochenenden ist.

In Ikebukuro bin ich auch kurz ausgestiegen, denn dort sagte mein Reiseführer, gäbe es die 2 größten Department Stores, die man sich vorstellen kann. War in einem Drin und definitiv überfordert, 9 Stockwerke und alles viel zu teuer und durcheinander, aber irgendwie auch beeindruckend.

Dann gings nach Shinjuku und dem Metropolitan Government Building. Ein riesiges Gebilde, aus 2 Zwillingstürmen und einem anderen Gebäude. Man kommt aus der Bahn raus und kann gar nicht so hoch gucken, wie es die Gebäude sind. Das war wirklich cool. Dann bin ich auf einen von den Türmen rauf und hatte einen atemberaubenden Blick über Tokyo, leider war das Wetter nicht gut genug um Fuji-san zu sehen. Direkt inmitten der Wolkenkratzer ist ein Park, der so was von schön und ruhig und einfach irgendwie echt ist. Keine Touris, sondern Japaner, die von ihrer Woche ausspannen, Go spielen, Musik machen und einfach nur rumliegen. Ein krasser Gegensatz, aber sehr wilkommen.

Zum Abschluss war ich nich in Shibuya. Muss man mal gewesen sein, dort bricht das Chaos aus. War dort nur kurz die Kreuzung fotografieren und den Hund (Hachiko) suchen und dann wars vorbei.

Nun tun mir die Füße weh, aber es hat sich wirklich gelohnt. Sehr beeindruckende Stadt, mit vielen Gesichtern und noch so viel mehr zu sehen. 

Morgen gehts los mit der Arbeit, da fahren wir zur Tee-Plantage nach Kanaya und Pflücken mir ein paar Blätter. Bin sher gespannt und freu mich, dass es endlich losgeht.

bis bald, eure Steffi

 

17.5.10 06:27
 


Werbung


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung