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11 Tage

In 11 Tagen bin ich quasi wieder auf dem Weg.

 Neben der Traurigkeit, dass alles dem Ende zugeht, freu ich mich bald wieder meine liebsten zu sehen.

Und aufs schlafen. Momentan sind wir kurz davor die richtige Methode zum Analysieren zu finden. Das bedeutet, dass uns die Zeit wegläuft und ich hab nur noch gut 5 Stunden am Tag zu schlafen. Das schlaucht ganz schön, aber solange es sich lohnt, ist das OK.

Diese Woche ging mein Japanisch Kurs zuende. das hieß Abschlussprüfung, zudem auch noch müdlich...  Verstanden hab ich die Lehrerin gut, aber mein reden... nun ja wird gereicht haben.

Dann gab es diese Woche auch noch ein mittelschweres Drama. Nachdem ich Herrn Selmar berichtet habe, was der aktuelle Stand der Dinge ist hat er eine Antwort geschickt, bei der mir doch sehr schlecht wurde... er wäre sehr schockiert, was den Stand der Dinge angeht und warum ich denn die Proben nicht zwischendurch nach Braunschweig geschickt habe. Tja das hatte ich so nicht verstanden. Nachdem Susanne und ich dann nochmal eine weiter Zusammenfassung (mit mehr Erklärungen) geschickt haben, hatten sich einige Missverständnisse geklärt und er klang wieder glücklicher. Mal sehen, wie die Ergebnisse nächste Woche aussehen und was er dann sagt.

Auch diese Woche habe ich erfahren, dass ich die Wohnung nur bis zum 8. habe.... also fehlen 3 Nächte. Susanne hat mir aber schon angeboten, bei ihr zu schlafen. Also wenigstens etwas, was sich einfach lösen ließ, auch wenn mir das ein bisschen unangenehm ist.

Dagegen gibt es keinen Zug oder Bus, der mich am 11. zum Flughafen bringt, also muss ich am 10. los und da schlafen... Gott sei dank ist Sommer, da geht das.  Aber das ist natürlich anstrengender als sonst.

Heute war ich mit 2 andern Studenten im Ghibli Museum. Für die, die es nicht kennen, Ghibli ist ein Animationsstudio was bekannte Animes wir Chihiros Reise ins Zauberland (Spirited away), Prinzessin Mononoke, Mein Nachbar Totoro, Die letzten Glühwürmchen und viele andere produziert hat. In der Nähe von Tokyo gibt es dieses Museum und nachdem ich Professor Watanabe gefragt habe, ob ich da an einem Wochentag hin darf (weiles sonst keine Tickets gab) haben sich Ryuna-san und Murata-san dazugesellt. Da wir die Karten erst für den Nachmittag hatten, haben wir uns in Tokio ein bisschen Zeit genommen. Wir waren in der Nähe das Tokyo Towers, eine Garten und einen Schrein angucken und dann in Akihabara, wo ich ja schon vorher mal war. Dann ging es auf zum Museum und es ist einfach nur toll gewesen! Man hat wirklich das Gefühl in einem Wunderland zu sein und ich habe (fast) alles erkannt, was dort von den Animes ausgestellt und angedeutet wurde. Das hat die beiden anderen sehr beeindruckt ^^ Zudem gab es eine 20 minütige Sondervorführung eines Extra-Clips zu "Mein Nachbar Totoro", was mein Lieblingsanime ist. Leider war es Verboten dort Fotos im Museum zu machen, sodass wir uns nur ein paar mal, wenn wirklich keiner in der Nähe war getraut haben Bilder zu machen. Dafür konnte man sich dann aber immehin ein paar Postkarten kaufen, auf denen einiges zu sehen ist. Der Souvenirshop war völlig überteuert, da habe ich in einigen Läden in der Stadt billigere Varianten gesehen, die aber auch schon mein Budget sprengen. Also nur die Postkarten.

Am Montag hatten zwei Doktoranden aus unserem Labor ihre Verteidigung. Chen-san (die Chinesin, mit der ich Sushi essen war) war eine davon. Danach zerstreute sich die Menge zunächst und man traf sich Abends in der Stadt in einem chinesischen Restaurant. Dort wurden die Tische nach schärfe verteilt, sodass ich am Tisch mit Murata-san und 4 andern saß, die alle nicht gut englisch konnten. Also nicht viel geredet. Das Essen war... nun ja Interessant. Es sah alles ziemlich gewöhnungsbedürftig aus, insbesondere die fermentierten Eier (siehe Fotos im Album) aber geschmeckt hat dann doch alles. Chinesisches Essen in Deutschland ist kein richtiges Chinesisches Essen. Von all den Sachen, die es dort gab, gab es nur einmal etwas Reis-artiges, was ein bisschen daran erinnern ließ, alles andere ist eine ganz andere Welt.

 Letztes Wochenende war Hanabi in einem Stadtteil von Shizuoka. Hanabi ist Feuerwerk. Aber die Feuerwerke, die ich in Deutschland erlebt habe sind nicht damit zu vergleichen. Es ist ein bisschen schwer zu beschreiben, es ist einfach lauter, bunter, länger und viel mehr als alles andere. Ein unglaubliches Spektakel, was jeder Japanreisende einmal erlabet haben sollte. Susanne und ich sind im Yukata hingefahren. Das war eine Aktion die Dinger zu binden! Wirklich kompliziert, und am Ende sah es auch nicht so aus, wie es sollte (wir wurden von einem älteren Japaner darauf angesprochen) aber ich war glücklich.

30.7.10 17:10
 


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